Die Aufgabenstellung war ebenso klar wie anspruchsvoll: Die Schaffung eines privaten Wellness-Spas, das den Charme eines klassischen „Saunakellers“ weit hinter sich lässt. Das neue Masterbad sollte im Alltag perfekt funktionieren, aber bei Bedarf zur hocheffizienten Erholungszone werden. Um die benötigte Fläche für eine Whirlwanne und eine Dampfsauna zu generieren, mussten zwei separate, nebeneinander liegende Räume – ein ehemaliges Wannenbad und ein Duschbad – baulich zu einer Einheit verschmolzen werden.
Mein Entwurf sah eine klare strukturelle Trennung in zwei Erlebnisbereiche vor: Ein repräsentativer, funktionaler Bereich mit großzügiger Waschtischanlage und ein dedizierter Wohlfühlbereich. Durch die bewusste Ausgliederung des WCs gewannen wir den entscheidenden Platz für eine freistehende Whirlwanne. Das Materialkonzept setzt auf „Warme Geborgenheit“: Eine harmonische Einheit aus Echtholz-Elementen, Naturstein und haptischen Putztechniken. Die Inszenierung erfolgt über ein diffuses Lichtkonzept mit Wandleuchten, die die Texturen der Wände betonen und ein wohnliches Ambiente fernab steriler Fliesenoptik schaffen.
Ein Wellnessbereich wird nur dann regelmäßig genutzt, wenn die Technik den Alltag nicht behindert. Daher haben wir folgende Schwerpunkte gesetzt:
Hybrid-Dampfbad: Eine Individualanfertigung mit Sitzplätzen für zwei Personen.
High-Speed-Generatoren: Dank extrem kurzer Aufheizzeiten ist das Dampfbad auch ohne lange Vorplanung spontan nutzbar – ideal nach dem Sport oder einem langen Arbeitstag.
Pflegeleichtigkeit als Komfortfaktor: Die Oberflächen wurden so gewählt, dass der Reinigungsaufwand minimal bleibt, was die Hemmschwelle zur täglichen Nutzung senkt.
Stauraum-Integration: Trotz der Wellness-Fülle bietet das Bad durch maßgefertigte Einbauten maximale Ablageflächen, sodass die aufgeräumte Optik dauerhaft erhalten bleibt.